Rostock (dpa) - Bundeskanzlerin Angela Merkel lässt offen, ob eine Brennelementesteuer für die Atomwirtschaft erhoben wird. Sie rückt aber von den geplanten Abgaben der Konzerne nicht ab. Zum Auftakt ihrer Energiereise sagte Merkel, es gebe im Augenblick auch Gespräche über Alternativen. Bis zum 1. September soll klar sein, ob es eine Brennelementesteuer oder eine Vertragslösung mit den Atomkonzernen gibt, hieß es aus dem Finanzministerium. Die Regierung plant für die Atomwirtschaft eine jährliche Abgabe von rund 2,3 Milliarden Euro ab 2011.