Kassel (dpa) - Hartz-IV-Empfänger bekommen für Schulbücher rückwirkend kein Geld. Das hat das Bundessozialgericht in Kassel entschieden. Das Gericht wies damit die Klage eines ehemaligen Gymnasiasten aus Rheinland-Pfalz ab. Dieser hatte die Kosten aus dem Schuljahr 2005/2006 geltend machen wollen. Er besuchte damals die 9. Klasse und erhielt einen Lernmittelgutschein über 59 Euro. Der Restbetrag für Schulbücher in Höhe von fast 140 Euro wurde ihm nicht gewährt.