Bonn (dpa) - Die Spitzelaffäre bei der Deutschen Telekom hat ein gerichtliches Nachspiel. Vom 3. September an müssen sich drei frühere Mitarbeiter des Konzerns und ein Geschäftsmann vor dem Bonner Landgericht verantworten. Sie sollen Journalisten und Aufsichtsräte ausspioniert haben. Die Ermittlungen gegen den früheren Konzernchef Kai-Uwe Ricke und den ehemaligen Vorsitzenden des Aufsichtsrats, Klaus Zumwinkel, waren im Juni eingestellt worden. Möglicherweise müssen sie aber als Zeugen aussagen.