San Francisco/Berlin (dpa) - Konkurrenz belebt das Geschäft - diese Erfahrung hat jetzt der Internet-Geodienst Foursquare gemacht.

Nach der Ankündigung des Online-Netzwerks Facebook für ein ähnliches Angebot verzeichnete Foursquare die höchste Zahl von Neuregistrierungen an einem einzigen Tag seit dem Start im März 2009, wie Facebook-Gründer Dennis Crowley am Donnerstag (Ortszeit) über Twitter mitteilte.

Offenbar wollten viele der insgesamt mehr als 500 Millionen Mitglieder bei Facebook wissen, wie Foursquare funktioniere, schrieb der Online-Fachdienst «Mashable». Allerdings sage die Zahl der Anmeldungen noch nichts darüber aus, inwieweit der Dienst auf Dauer auch genutzt werde. Mit annähernd drei Millionen Nutzern ist Foursquare sehr viel kleiner als Facebook.

Mit Foursquare wie mit dem zunächst nur in den USA eingeführten Facebook Places kann man Freunden und Bekannten zeigen, wo man sich gerade befindet. Für die Nutzer ist das ein nettes Spiel, wenn sie sich etwa bei Foursquare bei vielen Anmeldungen an einem Ort dort zum «Bürgermeister» erheben können.

Für die Werbewirtschaft eröffnen solche Informationen ganz neue Möglichkeiten, um potenzielle Kunden gezielter als bisher zu erreichen. Facebook verzichtet bei seinem Places-Dienst auf die Spielelemente.

Twitter-Mitteilung

Bericht bei «Mashable»