Berlin (dpa) - Der Rentenstreit in der SPD hält an: Jetzt hat es einen Schlagabtausch zwischen Parteichef Sigmar Gabriel und seinem Vorgänger Franz Müntefering gegeben. Gabriel wies Vorwürfe Münteferings unter Verweis auf die «völlig unzureichende» Lage für ältere Beschäftigte auf dem Arbeitsmarkt zurück. Das schreibt der «Tagesspiegel». Müntefering hatte die Partei vor einem Kurswechsel gewarnt. Die SPD-Spitze hatte sich zuletzt geeinigt, dass es die Rente mit 67 erst geben soll, wenn mindestens 50 Prozent der 60- bis 64-Jährigen sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind.