Delligsen (dpa) - Nach dem Tod des kleinen Julian aus dem niedersächsischen Delligsen wehrt sich das zuständige Jugendamt. Die Behörde hat eine Mitverantwortung für das Schicksal des fünfjährigen Jungen zurückgewiesen. Der Holzmindener Jugendamtsleiter Andreas Kopp sagte, es habe im Vorfeld keinerlei Hinweise darauf gegeben, dass Julian und seine beiden jüngeren Brüder in der Familie gefährdet sein könnten. Der Junge war in der Nacht zum Dienstag vom 26-jährigen Lebensgefährten seiner Mutter stundenlang gequält worden, bis er starb.