Berlin (dpa) - Bundesfamilienministerin Kristina Schröder sieht keine Chance, an Stelle des bisherigen Zivildienstes einen verpflichtenden Sozialdienst für junge Frauen und Männer einzuführen. Das wäre ein «riesiger Eingriff in die Freiheit eines jungen Menschen», für den es nach einem Aussetzen der Wehrpflicht keinen gewichtigen Grund gebe, sagte sie im Südwestrundfunk. Der von ihr angedachte freiwillige Zivildienst müsse «so attraktiv wie möglich» gestaltet werden, sagte Schröder im ZDF. Die angepeilten 500 Euro Monatslohn seien «eine ganz grobe Größe».