München (dpa) - Im Brunner-Prozess sind die Plädoyers von Staatsanwaltschaft und Nebenklage gesprochen. Sie bleiben beim Mordvorwurf - aber nur noch gegen den mutmaßlichen Haupttäter. Sie forderten zehn Jahre Haft für den 19-Jährigen. Der zweite Angeklagte soll wegen Körperverletzung mit Todesfolge und versuchter räuberischer Erpressung für acht Jahren ins Gefängnis. Das Plädoyer der Verteidigung steht noch aus. Die Angeklagten hatten Brunner im September 2009 auf einem Münchner S-Bahnhof zusammengeschlagen.