New York (dpa) - Hollywood-Schauspieler Brad Pitt (46) gilt gemeinhin als liberal und tolerant. Beim Thema Öl-Katastrophe im Golf von Mexiko kennt er allerdings keinen Spaß mehr.

«Ich war noch nie für die Todesstrafe - aber ich bin willens, mir das Ganze noch mal durch den Kopf gehen zu lassen», sagte er mit Blick auf die Verantwortlichen des Energiekonzerns BP in einer Fernsehdokumentation von Spike Lee. Er tritt in dem vierstündigen Film «If God Is Willing And Da Creek Don't Rise» auf, die zweite Folge von Spike Lees erster Doku über die Folgen von Hurrikan Katrina «When the Levees Broke: A Requiem in Four Acts» (2006).

Brad Pitt besitzt zusammen mit Lebensgefährtin Angelina Jolie (35) ein Haus im Stadtteil French Quarter in New Orleans. Pitt engagiert sich mit seiner Organisation «Make It Right» für einen umweltfreundlichen Wiederaufbau der Stadt im US-Bundesstaat Lousiana.