Robben-Rückkehr in Hinrunde «mehr als fraglich»

München (dpa) - Hiobsbotschaft für den FC Bayern München: Antreiber Arjen Robben wird dem deutschen Fußball-Rekordmeister voraussichtlich erst im kommenden Jahr wieder zur Verfügung stehen. «Es ist mehr als fraglich, ob Arjen in der Hinrunde noch eingesetzt werden kann», sagte Bayern-Sportdirektor Christian Nerlinger der «Bild am Sonntag». Eine neue Untersuchung habe ergeben, dass nach Robbens WM-Verletzung im Oberschenkel noch immer Flüssigkeit im

Muskel sei. «Der Heilungsverlauf ist unbefriedigend. Es wird noch lange dauern, bis Arjen wieder fit ist», betonte Nerlinger. Anfang August war zunächst von einer zweimonatigen Pause die Rede gewesen.

Löw will «viele Kapitäne» - Ballacks Einsicht

Berlin (dpa) - Für Joachim Löw hat Michael Ballack weiter die Chance, mit Top-Leistungen seinen Platz in der Nationalmannschaft zu erkämpfen und zu untermauern. «Klar, wäre der Michael auch gern dabei gewesen. Aber er hat auch eingesehen, dass er noch nicht seine volle Leistungsfähigkeit besitzt», erklärte der Bundestrainer vor dem Start in die EM-Qualifikation. Die Kapitäns-Frage würde für ihn nicht das erste Thema sein, ein Trainer habe sich vorrangig mit anderen Aufgaben zu beschäftigen, machte Löw nochmals deutlich. «Ich möchte gern viele Kapitäne haben in der Mannschaft, so wie es auch bei der WM war. Wo verschiedene Leute die Verantwortung übernehmen.»

Özil droht bei Real Madrid die Ersatzbank

Madrid (dpa) - Fußball-Nationalspieler Mesut Özil droht bei seinem neuen Club Real Madrid zum Saisonauftakt die Ersatzbank. Real-Coach José Mourinho entschied vor dem ersten Punktspiel der «Königlichen» am Sonntag beim RCD Mallorca, dass der 19-jährige Sergio Canales die Rolle des Spielmachers übernehmen wird. «Bei mir spielen nicht die Profis, die die höchsten Ablösesummen gekostet haben», sagte der Coach. Özil und Sami Khedira hätten noch Anpassungsprobleme. «Sie sind Fußballer mit einem großen Potenzial. Aber man darf von ihnen nicht erwarten, dass sie innerhalb von zwei Tagen bei Real zu phänomenalen Stars werden», sagte Mourinho.