München (dpa) - Wegen Lieferverzögerungen beim neuen iPhone 4 ist die Deutsche Telekom derzeit schlecht auf den US-Partner Apple zu sprechen. «Wir haben zehntausende Vorbestellungen für die Geräte.

Ohne Lieferverzögerungen hätten wir viel mehr iPhone-Verträge abschließen können», ärgert sich der Deutschlandchef der Telekom, Niek Jan van Damme, im «Focus»-Interview. Aktuell liege die Verzögerung für die neue Generation des Smartphones bei neun Wochen. Apple habe bisher keine genauen Gründe dafür genannt.

Die Telekom-Vorstandsmitglieder zogen daraus Konsequenzen und nutzen zunächst ihre alten iPhones weiter. Anderenfalls fürchte er ein falsches Signal an die Kunden, sagte van Damme dem Magazin. Das Apple iPhone ist bisher in Deutschland nur über einen Vertrag mit der Telekom zu erhalten.