Baghlan (dpa) - Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hat als erster Spitzenpolitiker die deutschen Soldaten im Kampfgebiet in Afghanistan besucht. Fast zwei Stunden hielt er sich an einem Vorposten in der Unruheprovinz Baghlan auf. Von dem Lager aus operiert die schnelle Eingreiftruppe QRF zusammen mit afghanischen Kräften. Es sei ganz wichtig, dass man die Realitäten nicht nur vom Schreibtisch aus beurteile, begründete Guttenberg den Besuch in der Kampfzone. Bundestagspräsident Norbert Lammert traf unterdessen Präsident Hamid Karsai und ISAF-Kommandeur David Petraeus in Kabul.