Berlin (dpa) - Die geplante Verkleinerung der Bundeswehr wird laut Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg nicht zu einem Kahlschlag bei den Standorten führen. Der «Bild am Sonntag» sagte er, die Entscheidungen würden nicht vor Mitte nächsten Jahres fallen. Er wolle aber, dass die Bundeswehr auch in der Fläche präsent bleibe. Krankenhäuser und Universitäten müssten nach Möglichkeit erhalten bleiben. Nach Guttenbergs Plänen soll die Bundeswehr um rund ein Drittel verkleinert werden. Der Minister besucht zur Zeit zusammen mit Bundestagspräsident Norbert Lammert die Truppen in Afghanistan.