London (dpa) - Ein internationales Forscherteam hat erstmals ein Risiko-Gen für die gewöhnliche Migräne entdeckt. Die Analyse beruht auf der Untersuchung von 50 000 Probanden. Das Team vom britischen Wellcome Trust Sanger Institute stellt das Migräne-Gen im Fachblatt «Nature Genetics» vor. Die Wissenschaftler hoffen, damit neue Behandlungsansätze für Migräne zu finden. Die Krankheit betrifft in den Industrieländern etwa jede sechste Frau und jeden zwölften Mann. Damit gilt sie auch als kostenreichste Fehlfunktion des Hirns.