Offenbach (dpa) - Regen und kein Ende: Bis zum Sonntag wird es in Teilen Deutschlands weiterhin schütten wie aus Kübeln. Besonders betroffen ist der Osten. Für Sachsen sagt der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach besonders kräftige Niederschläge voraus, die bis zum Sonntag anhalten können.

Im Laufe des Tages sollte der Dauerregen in Schauer übergehen und das Regengebiet Richtung Polen abwandern. Die von Waldbränden heimgesuchten Regionen Russlands werde der Regen aber nicht erreichen, sagte Meteorologin Dorothea Paetzold. Die Aussichten für Montag: Es wird trocken und 23 bis sommerliche 26 Grad warm.

Am Samstag warnte der DWD vor extremen Unwettern in der Oberlausitz. Rund um Görlitz sollten bis zum Abend bis zu 60 Liter Wasser pro Quadratmeter niedergehen. Schon am Morgen waren in Chemnitz bis zu 75 Liter je Quadratmeter gemessen worden - in 24 Stunden fiel dort so viel Regen wie sonst in einem Monat. In der Umgebung von München verzeichnet der Wetterdienst am Samstag bis zu 63 Liter Regen. Ursache des Dauerregens ist ein mit feuchter Mittelmeerluft vollgesogenes Tiefdruckgebiet, das in mehreren Kilometern Höhe weitere Feuchtigkeit aufnimmt.

Schirm und wasserfeste Kleidung gehören am Sonntag zur Ausstattung für alle Freiluftaktivitäten. Laut Vorhersage bleibt es bewölkt, es gibt Schauer und Gewitter. Nur südlich des Mains wird es freundlich. Die Temperaturen schwanken zwischen 20 Grad an der Küste und 25 Grad am Oberrhein.