Görlitz (dpa) - Die Hochwassersituation an der Grenze zu Polen hat sich weiter zugespitzt. Die Neiße im sächsischen Görlitz stieg dramatisch an. Binnen drei Stunden sei der Fluss um vier Meter angeschwollen, heißt es vom Landeshochwasserzentrum. Die Lage sei katastrophal. Um Mitternacht lag der Neißepegel in Görlitz bei 6,88 Meter, normal sind im Jahresmittel 1,70 Meter. Bis zum Morgen könnte der Pegel bis auf 7,20 Meter ansteigen. Auch in Polen gibt es schwere Überschwemmungen. Bislang starben vier Menschen.