In Afghanistan getötete Frau kam aus Sachsen

Kabul (dpa) - Wie das Auswärtige Amt bestätigte, stammte die in Afghanistan getötete Deutsche aus Sachsen. Die 35-Jährige war mit neun anderen Mitarbeitern einer christlichen Hilfsorganisation im Nordosten des Landes erschossen worden. Die Gruppe war wahrscheinlich von Taliban überfallen worden. Die Aufständischen haben sich zu der Tat bekannt. Es gibt allerdings auch Hinweise auf einen möglichen Raubüberfall. Es starben sechs Amerikaner, eine Britin, zwei Afghanen und die Frau aus Sachsen.

«Süddeutsche»: Kompromiss für AKW-Laufzeiten in Sicht

München (dpa) - Im Streit über längere Laufzeiten für die deutschen AKWs zeichnet sich laut «Süddeutscher Zeitung» ein Kompromiss ab. Demnach könnten die ersten Kernkraftwerke schon im nächsten Jahr vom Netz gehen, andere dagegen würden im Gegenzug länger laufen. Im Zusammenhang mit einer Laufzeitverlängerung würden neue Sicherheitsauflagen erlassen, heißt es. Ungeklärt sei aber unter andrem noch, ob überhaupt ein fester Zeitpunkt für das Abschalten der letzten Reaktoren genannt werden soll.

CDU-Experte: Internet-Pranger für Sextäter prüfen

Köln (dpa) - Der Innenexperte der CDU-Bundestagsfraktion, Reinhard Grindel, hat in Bezug auf freigelassene Sexualstraftäter einen radikalen Vorschlag gemacht. Er wolle prüfen lassen, ob Name, Anschrift und Foto von Sexualstraftätern künftig auf Internetseiten der Polizei öffentlich gemacht werden können. Das sagte Grindel dem «Kölner Stadt-Anzeiger». Nötig sei dann aber eine einheitliche Linie bei Bund und Ländern.

Auch Nagasaki gedenkt Atombombenopfer