Moskau (dpa) - In Russland lodern die Wald- und Torfbrände weiter. Der Wert von Kohlenmonoxid in der Moskauer Luft stieg auf weit mehr als das Sechsfache des zulässigen Grenzwertes. Zum zweiten Mal bedrohten die Flammen außerdem ein atomares Forschungszentrum. Das Feuer nahe der Anlage in Sneschinsk am Ural sei aber unter Kontrolle, hieß es von offizieller Seite. Nach wie vor stehen rund 2000 Quadratkilometer Land in Flammen. Das entspricht mehr als der doppelten Größe von Berlin.