Zittau (dpa) - Die Hochwasser-Situation hat sich in Chemnitz und in der Sächsischen Schweiz etwas entspannt. An der Neiße nördlich von Görlitz aber, bleibt sie angespannt. Der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich informierte sich in Zittau über die Flutschäden vom Wochenende. Die Stadt liegt im Dreiländereck Deutschland-Polen- Tschechien. Er wehrte sich gegen Vorwürfe, der Freistaat tue zu wenig für den Hochwasserschutz. Sachsen habe nach der Flutkatastrophe 2002 rund zwei Milliarden Euro in den Hochwasserschutz investiert. Einen absoluten Hochwasserschutz aber, könne es nicht geben, sagte Tillich.