Berlin (dpa) - Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg ist mit seinen Plänen für die Bundeswehrreform im Fachausschuss des Bundestags auf ein geteiltes Echo gestoßen. Während die FDP sich weitgehend zufrieden zeigte, gehen der SPD die Kürzungspläne für die Truppe zu weit und der Linken nicht weit genug. Die Union ist in der Frage der Wehrpflicht weiterhin gespalten. Guttenberg will die Streitkräfte um ein Drittel auf bis zu 163 500 verkleinern und die Wehrpflicht aussetzen. Als Ersatz will er einen Freiwilligendienst anbieten.