Berlin (dpa) - Die brandneuen iPods gibt es noch nicht auf der IFA. Aber für das Zubehör rund um iPhone, iPad und andere iDevices hat die weltgrößte Messe für Unterhaltungselektronik einen eigenen Sonderbereich eingerichtet, der natürlich iZone heißt.

Die Besucher laufen hier durch eine bunte Design-Welt, die sich in Form und Farbe nahtlos in die Apple-Welt einfügt. Die Initiative für die iZone ging von einem Verlag aus, der Mac- Zeitschriften herausgibt. «Auslöser war das Bedauern von Anzeigenkunden, dass es überhaupt keine Apple-Messe mehr in Deutschland gibt», sagt der Geschäftsführer des Falkemedia-Verlags, Kassian Goukassian, im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Eine Insellösung habe niemand für sinnvoll gehalten. «Wir sind deswegen auf die IFA zugegangen, und die Messe hat dies gern aufgegriffen.»

Die 42 Aussteller in den Hallen 15.1 und 16 präsentieren sich nicht mit herkömmlichen Messeständen, sondern in «Frames»: Jeder ist eingerahmt in einem abgerundeten Rechteck. Das sieht mal wie ein iPhone-Bildschirm aus, mal wie ein quer gehaltenes iPad - je nachdem wie viel Platz die Firmen für ihre Produkte brauchen. Mit diesem Aufbau, so sagt einer der Verantwortlichen für das Konzept, solle die klare Gestaltung der Apple-Geräte zum Ausdruck kommen, die einerseits schlicht und einfach zugänglich sei, andererseits viel Raum für die eigene Kreativität lasse.

Hinter den «Frames» sind Räume für Gespräche mit Fachbesuchern. Dort sind auch Aussteller untergebracht, die sich nicht direkt an die Apple-Fans wenden, sondern im B2B-Geschäft tätig sind, die also um Aufträge anderer Firmen werben.

Der Verkauf von Audio-Anlagen, Geräte-Adaptern, Hüllen und Taschen für die Apple-Geräte ist ein Milliardengeschäft. Zum Hardware-Zubehör kommen mehr als 200 000 Software-Angebote hinzu.

Die iZone soll keine einmalige Aktion bleiben. «Wir wollen auf dieser Grundlage in den nächsten Jahren eine richtige Messe für die Apple-Welt etablieren», sagt Verlagsgeschäftsführer Goukassian.

Noch sind nicht alle großen Marken der Apple-Zubehörbranche mit dabei, aber die iZone bietet zum Auftakt bereits ein breites Spektrum von Herstellern. Das Software-Unternehmen Tobit etwa stellt in der iZone seine Anwendung Radio.fx vor, mit dem die Programme von Radiosendern empfangen werden können. Neben der App für iPhone und iPod touch gibt es die Anwendung nun auch fürs iPad.