Washington (dpa) - Die Karotte soll sexy werden - das zumindest sehen die Pläne der milliardenschweren Möhrenindustrie in den USA vor. Erstmals in ihrer Geschichte schlossen sich rund 50 Firmen zusammen, um das Image geschälter Baby-Karotten gemeinsam deutlich aufzupeppen.

Sie entwickelten schrille Packungen, zu denen sonst nur Chips-Hersteller greifen, und stellten futuristisch anmutende Verkaufsautomaten in Schulen auf. Mit einem Programm für das I-Phone soll jeder sein Schmatzen beim Möhrenknabbern in die Welt übertragen können. Und in TV-Spots wird von einem «extrem sexy Snack» gesprochen. Werbepsychologen warnen allerdings vor der Enttäuschung von Kindern, wenn sie bemerken, dass sich hinter der ganzen bunten Werbung nur Möhren verbergen, schreibt die «USA Today».