Passau (dpa) - Der Geschäftsführer des Forsa-Instituts, Manfred Güllner, hat die SPD gewarnt, mit vorschnellem Vorgehen im Fall Thilo Sarrazin die Rechtsradikalen zu mobilisieren. Das rechtsradikale Potenzial liege latent bei zehn bis 14 Prozent, sagte Güllner der «Passauer Neuen Presse». Ein deutscher Haider als Führungsfigur wäre ein echtes Problem. Die Menschen erwarteten von der SPD, dass sie sich um ihre Sorgen kümmere. Den Aufwand der SPD für Sarrazins Ausschluss halten laut Güllner viele Menschen für unangemessen.