FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Aussicht auf zusätzliche Stützungsmaßnahmen der US-Notenbank hat den Euro <EURUS.FX1> am Mittwoch auf den höchsten Stand seit knapp sieben Wochen getrieben. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete am Morgen in der Spitze 1,3313 Dollar und damit so viel wie am 6. August. Zuletzt gab der Euro mit 1,3293 Dollar etwas nach. Ein Dollar war 0,7521 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstag noch auf 1,3120 (Montag: 1,3074) Dollar festgelegt.

Die US-Notenbank hat aus Sicht von Helaba-Experte Ralf Umlauf in ihrem Kommentar zur Zinsentscheidung am Vorabend die Hoffnung auf weitere Käufe am Staatsanleihemarkt geschürt. Die Konjunktureinschätzung der Währungshüter sei wiederholt verhalten ausgefallen. Die US-Notenbank stehe bereit, zusätzliche Maßnahmen zu ergreifen, um die wirtschaftliche Erholung zu unterstützen und die Inflation in den gewünschten Rahmen zu bewegen. Mit dieser Aussage hielten die Währungshüter die Tür für zusätzliche Lockerungsmaßnahmen offen.