Berlin (dpa) - 20 Jahre nach der Wiedervereinigung ist das Zusammenwachsen von Ost und West nach Meinung der Bundesregierung weit vorangekommen. Kanzlerin Angela Merkel sieht viel Gemeinsames bei den Bürgern in West- und Ostdeutschland. Sie bezeichnete die DDR als Unrechtsstaat und ging damit auf Distanz zu Äußerungen des letzten DDR-Ministerpräsidenten Lothar de Maizière. Dessen Cousin, Innenminister Thomas de Maizière, sprach von einer Erfolgsgeschichte der Einheit. In manchen Bereichen gebe es aber noch einiges zu tun.