Berlin (dpa) - Der Bundesregierung droht ein herber Rückschlag bei der Atommüllentsorgung. Der Start des neuen Lagers, Schacht Konrad, könnte sich um fünf Jahre verzögern. Das erfuhr die Deutsche Presse- Agentur aus Regierungskreisen. Das Bundesamt für Strahlenschutz soll dem Umweltministerium demnach mitgeteilt haben, dass das Atommülllager in Niedersachsen wegen Bauverzögerungen womöglich erst 2019 betriebsbereit sein könnte. Es soll bis zu 303 000 Kubikmeter Abfälle aus Kernkraftwerken und Forschungseinrichtungen aufnehmen.