New York (dpa) - Im Streit um einen Seezwischenfall hat China den Druck auf Tokio erhöht. Chinas Regierungschef Wen Jiabao verlangte in New York nach Angaben der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua die «sofortige und bedingungslose» Freilassung des inhaftierten Kapitäns. Andernfalls werde China weitere Maßnahmen ergreifen, wurde Wen Jiabao zitiert. Der Streit um den Zwischenfall in einem umstrittenen Seegebiet hat die Beziehungen zwischen den beiden Nachbarstaaten schwer belastet. Japans Regierung rief zur Mäßigung auf.