Berlin (dpa) - Vor dem Kabinettsbeschluss zur Gesundheitsreform mehrt sich die Kritik an dem Vorhaben. SPD-Gesundheitsexpertin Carola Reimann kritisierte, die Kassenmitglieder würden doppelt belastet. Zum Beitragsplus kämen die Zusatzbeiträge, sagte sie der dpa. Auch der Essener Gesundheitsökonom Jürgen Wasem warnte vor drastischen Mehrbelastungen. Die Reform sieht vor, den Beitragssatz von 14,9 auf 15,5 Prozent anzuheben und dann festzuschreiben. Künftig sollen nur noch pauschale Zusatzbeiträge ohne Obergrenze steigen können.