Stuttgart (dpa) - Der CDU-Sozialflügel hat die Gesundheitsreform als «sozial unausgewogen» kritisiert. Die Finanzierung des Sozialausgleichs über Steuergelder bedeute Gerechtigkeit nach Haushaltslage. Das sagte der Vizechef der CDU-Sozialausschüsse, Christian Bäumler, in Stuttgart. Das Kabinett hatte heute die Gesundheitsreform beschlossen. Bestandteile sind die Anhebung des Beitrags von 14,9 auf 15,5 Prozent, die Einführung von Zusatzbeiträgen und ein Sozialausgleich aus Steuermitteln. Über die Reform soll am 30. September der Bundestag beraten.