Duisburg (dpa) - Im Tarifstreit der nordwestdeutschen Stahlindustrie haben die Beschäftigten den Druck auf die Arbeitgeber erhöht. In Duisburg legten 1500 Stahlarbeiter zeitweise die Arbeit nieder. Im gesamten Tarifgebiet beteiligen sich nach Angaben der IG Metall 90 Prozent der Beschäftigten. Der Warnstreik in Duisburg bildete den Auftakt für eine Reihe weiterer Aktionen. Die Gewerkschaft fordert für die Beschäftigten in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen sechs Prozent mehr Lohn.