New York (dpa) - Zwei Jahrzehnte nach seinem Oscar-Erfolg «Wall Street» hat sich Michael Douglas mit der Folge «Wall Street: Geld schläft nicht» wieder an Amerikas Kinokassen durchgesetzt. Der Film eroberte am Premierenwochenende mit bisher geschätzten 19 Millionen Dollar (14 Millionen Euro) die Spitze der US-Charts.

Branchenblätter bezeichneten das Ergebnis am Montag als solide, aber nicht umwerfend. In zweiten Teil des Klassikers von 1988, erneut unter der Regie von Regisseur Oliver, versucht der Geldhai Gordon Gekko (Douglas) nach Jahren im Knast wieder in der Hochfinanz Fuß zu fassen. Stone führt eine Reihe neuer Charaktere ein, gespielt von Josh Brolin, Shia LaBeouf und Carey Mulligan. Dennoch gelang es ihm nur begrenzt, ein jüngeres Publikum anzuziehen. Zwei Drittel der Zuschauer in den USA und Kanada war über 30, berichtet die «Los Angeles Times». Der Film läuft am 21. Oktober auch in deutschen Kinos an.

Der neue 3D-Trickfilm «Legends of the Guardians: The Owls of Ga'hoole» landete mit einem Debütergebnis von 16,3 Millionen Dollar auf Platz zwei der Charts. Dennoch ist Warner Bros. dem Blatt zufolge enttäuscht. Das Studio, das 2006 mit der Pinguin-Story «Happy Feet» abgeräumt hatte, erhoffte sich von seinem Abenteuer über den Kampf zwischen Gut und Böse in der Welt der Eulen einen ähnlichen Erfolg.

Das Nachsehen durch die beiden Neulinge hatte Ben Afflecks Actionkrimi «The Town»: Er fiel schon in seiner zweiten Woche in US-Kinos auf Platz drei ab. Allerdings büßte der Film über vier Gangster, die als Nonnen maskiert eine Bank überfallen, nur 30 Prozent des Ticketverkaufs im Vergleich zum Premierenwochenende ein und hat insgesamt bereits 49,1 Millionen Dollar eingenommen, 12,1 mehr als seine Produktion gekostet hat.