Brüssel (dpa) - Der Streit um einen strengeren Euro- Stabilitätspakt wird schärfer. Die EU-Finanzminister sind sich einig, dass es einen Fast-Staatsbankrott wie in Griechenland nie wieder geben darf. Mehrere Mitgliedstaaten, vor allem aus dem Süden Europas, wehren sich aber gegen harte Strafen. Es gebe Einwände gegen ein System, das auf automatischen Sanktionen beruhe, berichteten EU- Diplomaten in Brüssel am Rande von Beratungen der europäischen Finanzminister. EU-Währungskommissar Olli Rehn warb erneut dafür, Schuldensünder ohne lange Debatten zu bestrafen.