Berlin (dpa) - Das Bundesfinanzministerium will an den Regeln zur Bezahlung von Managern in den von Steuerzahlern geretteten Banken vorerst nicht rütteln. Es seien bisher keine gesetzlichen Änderungen oder Ergänzungen geplant, sagte ein Sprecher in Berlin. Man wolle die aktuelle Entwicklung aber genau beobachten und sich weitere Maßnahmen eventuell vorbehalten. Hintergrund ist, dass viele Manager in staatlichen gestützten Banken nach Medienberichten teils wieder prächtig verdienen. Etliche der gestützten Geldinstitute zahlten sogar mehr als die jährlich als Obergrenze festgelegten 500 000 Euro.