Meißen (dpa) - Die Lage an Sachsens Flüssen hat sich zugespitzt. Die Pegelstände der Lausitzer Neiße, des Schwarzen und Weißen Schöps stiegen innerhalb weniger Stunden stärker als erwartet an. Die Landkreise Görlitz und Meißen riefen Katastrophenalarm aus. Sandsäcke werden vorbereitet, die Deiche verstärkt kontrolliert. Feuerwehren pumpten viele überflutete Keller aus und sperrten unpassierbare Straßen. Die Situation sei aber längst nicht so dramatisch wie beim letzten Hochwasser vor sieben Wochen, teilte der Katastrophenstab mit.