Berlin (dpa) - Die Spitzen der schwarz-gelben Koalition wollen heute im Bundeskanzleramt über längere Laufzeiten von Atomkraftwerken entscheiden. Die Regierung hatte zuletzt eine Spanne von 10 bis 15 Jahren genannt. Sie muss eine juristisch wasserdichte Lösung finden, da der Bundesrat wegen der dort fehlenden schwarz-gelben Mehrheit umgangen werden soll. Die Spitzenrunde will sich außerdem darauf einigen, wie stark die Energiekonzerne zur Kasse gebeten werden. Wahrscheinlich wird eine zeitlich befristete Atomsteuer beschlossen, die 2,3 Milliarden Euro pro Jahr bringen soll.