Chisinau (dpa) - Nach der gescheiterten Volksabstimmung in der früheren Sowjetrepublik Moldau geben sich Regierung und Opposition gegenseitig die Schuld für das Ergebnis. Es wurde darüber abgestimmt, ob der Präsident wieder direkt gewählt werden soll. Aber nur knapp 31 Prozent der Wahlberechtigten gingen zur Urne. Damit wurde die Mindestwahlbeteiligung verfehlt, teilte die Zentrale Wahlkommission mit. Das Land ist seit etwa eineinhalb Jahren ohne gewähltes Staatsoberhaupt. Die Direktwahl des Präsidenten war 1990 abgeschafft worden.