New York (dpa) - Der krebskranke Hollywood-Schauspieler Michael Douglas (65) bereut es sehr, nicht mehr für seinen drogenabhängigen Sohn Cameron da gewesen zu sein. Er habe die Fehler seines eigenen Vaters, Kirk Douglas (93), wiederholt, sagte er.

«Er war ein ziemlicher Choleriker. Er war überarbeitet. Er drehte fünf und mehr Filme pro Jahr. Ich bin ihm aus dem Weg gegangen, aber er hat sein Bestes versucht», sagte er dem US-Magazin «Men's Journal». Er selbst habe zugunsten seiner Filmkarriere seine Familie vernachlässigt. «Ich war einfach mehr weg, als ich es hätte sein sollen», so Douglas. Sein Sohn aus erster Ehe, Cameron Douglas, wurde im April wegen Drogenhandels zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt.

Douglas ist in zweiter Ehe mit Hollywood-Schauspielerin Catherine Zeta-Jones (40) verheiratet. Das Paar hat zwei Kinder, Dylan (10) und Carys (7). Die Fehler mit Cameron versuche er mit seiner zweiten Familie zu vermeiden und verbringe deshalb so viel Zeit wie möglich mit seinen Kindern. Douglas ist als nächstes in dem Sequel «Wall Street: Geld schläft nicht» auf der Leinwand zu sehen.