Hannover (dpa) - Wegen der hohen Strahlenwerte am Atommüll-Zwischenlager Gorleben fordern Umweltschützer, den nächsten Castor-Transport zu verschieben. Bei einem Expertentreffen am Dienstag soll der Betreiber des Lagers erklären, wie die Grenzwerte eingehalten werden können, fordert das niedersächsische Umweltministerium. Nur wenn dies gewährleistet sei, könne es grünes Licht geben. Greenpeace fordert, den Castor-Transport im November abzusagen. Die Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg, der BUND und Vertreter der Grünen, Linken und SPD schlossen sich der Forderung an.