Berlin (dpa) - Die Bedienung der Unterhaltungselektronik soll immer einfacher werden, doch die Verbraucher müssen sich auch mit immer mehr neuen Begriffen auseinandersetzen. Fünf Begriffe, an denen auf der Technik-Messe IFA kaum jemand vorbeikommt:

- HbbTV: Aktuell ein vielbenutztes Schlagwort in der Branche. HbbTV wird oft auch Hybrid-TV genannt und steht für das Verschmelzen von traditionellem Fernsehempfang und Online-Video. Die Idee ist, dass der Zuschauer auf seinem «Smart TV» nahtlos zwischen TV-Sendungen und Online-Angeboten umschalten kann. Hinter der Abkürzung HbbTV steckt «Hybrid Broadcast Broadband TV».

- IPTV: Die Begeisterung über Hybrid-TV hat inzwischen das Fernsehen über das Internet etwas in den Hintergrund gedrängt. Die Bilder werden beim «Internet Protocol TV» als Datenpakete nach dem Internet-Standard verschickt. Für interaktive Angebote wie TV-Shopping gibt es einen Rückkanal. Die Deutsche Telekom hat als Marktführer in Deutschland 1,3 Millionen Kunden.

- CI+: Diese Technik wird immer häufiger für den Empfang digitaler Programme benötigt. Es ist eine Weiterentwicklung der weitverbreiteten «Common-Interface»-Schnittstelle - aber mit erheblichen Einschränkungen für die Zuschauer. So können die Anbieter verhindern, dass Sendungen aufgezeichnet werden oder den Zeitraum beschränken, in denen man sich die Aufnahmen ansehen kann.

- HDMI: Die alten SCART-Kabel haben in Zeiten der Fernsehbilder in hoher Auflösung ausgedient. Wer seinen Blu-ray-Player oder HD-Empfänger mit ordentlicher Qualität an den Flachbild-Fernseher anschließen will, kommt ohne HDMI (High-Definition Multimedia Interface) nicht aus. Dazu gehört auch der Kopierschutz HDCP.

- Streaming: Internet-Inhalte wie Musik oder Filme werden beim Streaming (Strömen) nicht komplett auf eine Festplatte heruntergeladen, sondern direkt aus dem Netz abgespielt. Der Vorteil: Keine Ladezeiten. Der Nachteil: Man braucht eine schnelle und stabile Internet-Verbindung.