Berlin (dpa) - Die Bundesnetzagentur sieht keine Notwendigkeit, eines der abgeschalteten Atomkraftwerke bis 2013 als sogenannte Kaltreserve in Bereitschaft zu halten. Statt eines Atommeilers sollen konventionelle Kraftwerksblöcke im Südwesten als Reserve dienen, wenn es im Winter wegen der Stilllegung von acht Atomkraftwerken zu Stromengpässen kommen sollte. Das gab der Präsident der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, bekannt. Die Bundesländer hatten zuvor darauf gedrungen, auf ein AKW als «Kaltreserve» zu verzichten.