Berlin (dpa) - Bundestagspräsident Norbert Lammert hat eine Kompromisslösung für die umstrittene Beteiligung des Parlaments bei künftigen Euro-Nothilfen ins Spiel gebracht. Bei grundsätzlichen Entscheidungen über neue Milliarden-Hilfen für Euro-Länder müsse der Bundestag immer befragt werden. Bei anderen Routine-Beschlüssen im Tagesgeschäft des Euro-Rettungsschirms könne es ausreichen, wenn der Haushaltsausschuss des Parlaments eingebunden wäre. Man werde einen sinnvollen Mittelweg finden müssen, sagte Lammert im Deutschlandfunk.