Auch FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle sagte in der ARD («Bericht aus Berlin»), die Euro-Schuldenkrise «löst man nicht, wenn man quasi einen europäischen Finanzminister hat». Stattdessen brauche es schärfere Sanktionen gegen Länder, die den Stabilitätspakt verletzen.

Arbeitgeber-Präsident Dieter Hundt forderte die Abgeordneten auf, Merkel zu unterstützen. «Wer an einer europäischen Währung teilhat, muss auch bereit sein, nationale Souveränitäten zugunsten gemeinsamen Handelns zu übertragen», erklärte er in der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» (Montag). Unter sehr strengen Sanktionsregeln bei Verstößen gegen nationale Schuldenbremsen schloss er auch Euro-Bonds nicht aus.