London (dpa) - In Syriens Gefängnissen werden regierungskritische Häftlinge laut Amnesty International brutal gefoltert und getötet. Die Menschenrechtsorganisation fordert daher ein hartes Eingreifen des UN-Sicherheitsrates. Seit den ersten Demonstrationen für Reformen im Frühjahr seien mindestens 88 Menschen in syrischen Gefängnissen gestorben, teilte AI mit. In den vergangenen Jahren habe man durchschnittlich etwa fünf Tote in Gefangenschaft pro Jahr gezählt. Untersuchungen zeigten zudem, dass viele der Getöteten zuvor brutal gefoltert worden seien.