Berlin (dpa) - Die Ausstellung «Gesichter der Renaissance» in Berlin hat zum Auftakt einen Besucheransturm erlebt. Die Meisterwerke italienischer Porträtkunst lockten am ersten Tag rund 3000 Menschen, wie die Veranstalter auf Anfrage mitteilten. Die Besucher mussten durchschnittlich zwei Stunden auf Einlass warten.

Auch am Freitag bildeten sich wieder lange Schlangen vor dem Bode-Museum. Um ein Gedrängel vor den wertvollen Gemälden zu vermeiden, werden immer nur 300 Menschen gleichzeitig in die Räume gelassen. Nach Auskunft von Projektsprecherin Theresa Lucius sollen wegen des großen Interesses die Öffnungszeiten verlängert werden. Offen sei zunächst jedoch wann.

In der Ausstellung auf der Berliner Museumsinsel sind seit Donnerstag 150 Meisterwerke der italienischen Porträtkunst zu sehen - Bilder, Skulpturen, Münzen und Handzeichnungen. Star der Schau ist Leonardo da Vincis berühmtes Gemälde «Die Dame mit dem Hermelin».

Schon vor Beginn der Ausstellung am Donnerstag waren nach Angaben der Sprecherin 20 000 Karten verkauft. Das sogenannte Early-Bird-Ticket zu einem reduzierten Preis sei bereits bis Ende Oktober ausverkauft, sagte sie. Am Freitag war das Buchungssystem so überlastet, dass es immer wieder zusammenbrach.

Wermutstropfen für die Berliner: An der Langen Nacht der Museen am Samstag beteiligt sich das Bode-Museum nicht - eine Öffnung bis zwei Uhr nachts sei wegen der hohen Anforderungen an die Aufsicht nicht zu organisieren, hieß es.

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