Frankfurt/Main (dpa) - Die deutschen Maschinenbauer bekommen die schwache Konjunktur in den kriselnden Euroländern immer mehr zu spüren. Im Juli lagen die Bestellungen aus den Partnerländern des Euroraums rund vier Prozent unter dem Niveau des Vorjahres.

Insgesamt gingen bei der deutschen Schlüsselindustrie aber real neun Prozent mehr Bestellungen ein als vor einem Jahr, wie der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) am Mittwoch in Frankfurt berichtete.

Nach dem schwachen Juni mit einem Plus von nur einem Prozent bei den Ordereingängen sei der wieder höhere Juli-Wert aber doch beruhigend, sagte VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers: «Nach Stand heute war der Juni ein Ausreißer nach unten.» Insgesamt habe sich im Juli aber das bereits in den Vormonaten absehbare vorläufige Ende des stürmischen Wachstumsprozesses bestätigt.