Berlin (dpa) - Rückkehr in die USA und nach Bahrain, Aus für die Türkei: Der Motorsport-Weltrat des Internationalen Automobilverbandes FIA hat den Rennkalender für die Formel-1-Weltmeisterschaft im nächsten Jahr verabschiedet.

Den Auftakt macht Australien am 18. März, das Finale steigt am 25. November in Brasilien. Nicht mehr dabei im Vergleich zur laufenden Saison ist die Türkei. Der Vertrag lief in diesem Jahr aus.

Dagegen wurde der wegen der politischen Unruhen ausgefallene Große Preis von Bahrain wieder in den Kalender aufgenommen. Er steht am 22. April 2012 als viertes Saisonrennen auf dem Programm. Der Heim-Grand-Prix für Sebastian Vettel und seine deutschen Mitstreiter ist für den 22. Juli angesetzt, gefahren wird auf dem Hockenheimring.

Insgesamt wird die WM 2012 20 Rennen umfassen, es wäre das erste Mal in der Geschichte der Formel 1. In diesem Jahr waren ebenfalls 20 Rennen geplant, durch den Wegfall des Bahrain-Laufs wird der Titelträger aber nach maximal 19 Rennen feststehen.

Neu dabei ist im nächsten Jahr ein USA-Rennen, gefahren wird nicht wie früher in Indianapolis, sondern auf einem neuen Kurs in Austin im US-Bundesstaat Texas. Dieser vorletzte WM-Lauf wird die Teams vor eine logistische Herausforderung stellen. Nachdem bereits die Rennen in Japan und Südkorea (7. und 14. Oktober 2012) sowie Indien und Abu Dhabi (28. Oktober und 4. November) jeweils im Wochenrhythmus stattfinden, liegen zwischen dem USA-Lauf und dem Finale ebenfalls nur sechs Tage. Wie die FIA erklärte, fiel die Entscheidung für den neuen Rennkalender einstimmig.