Leipzig (dpa) - Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig verhandelt seit Mittwochmittag über den Meisterzwang im Handwerk. Es geht um die Klagen eines Dachdeckers und einer Friseurin, die sich ohne die Eintragung in die Handwerksrolle selbstständig machen wollten.

«Wir müssen sehen, ob die Handwerkskammer dagegen vorgehen kann, wenn die Kläger überhaupt nichts mit der Handwerksrolle zu tun haben wollen», sagte der Vorsitzende Richter, Klaus Rennert.

Der Dachdecker und die Friseurin fühlen sich gegenüber EU-Ausländern benachteiligt, die im Zuge der Dienstleistungsfreiheit solche Leistungen anbieten dürfen. Mit einem Urteil wird am späten Nachmittag gerechnet.