Moskau (dpa) - Auch Russland hält nach dem Absturz seines Raumtransporters nun erstmals eine zeitweilige Verwaisung der Internationalen Raumstation ISS für möglich. Ein Übergang zu einem unbemannten ISS-Betrieb sei keine Gefahr, ist es von der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos. Vorher hatte die US-Behörde Nasa mitgeteilt, dass die ISS nach elf Jahren erstmals ohne Besatzung bleiben könnte. Letzte Woche war ein unbemannter russischen Frachter wegen der Fehlzündung einer Sojus-Trägerrakete abgestürzt.