München (dpa) - Wer die Kosten für sein Studium oder die teuere Ausbildung beim Fiskus geltend machen wollte, schaute bisher in die Röhre. Das ändert sich womöglich bald. Denn der Bundesfinanzhof kassierte in zwei Fällen die gängige Praxis der Behörden. Den Staat könnte das viel Geld kosten, wenn er das Einkommensteuergesetz nicht überarbeitet. Das Gesetz regelt aus Sicht der Richter nicht klar genug, wie mit den Ausbildungskosten umzugehen ist. Die Politik könnte das Urteil auch nutzen, die Betroffenen nun besserzustellen. Grundsätzliche Wirkung haben die Urteile zunächst nicht.