Offenbach (dpa) - Der meteorologische Herbst beginnt in Deutschland unter dem Einfluss von Ex-Irene. Der ehemalige Hurrikan, der vor Tagen noch an der nordamerikanischen Ostküste tobte, zieht nun über den Atlantik und pumpt Warmluft nach Europa.

Das bringt laut Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) vom Mittwoch steigende Temperaturen und - bis auf den Süden - schönes Wetter, zumindest bis zum Wochenende.

Um etwa zwei Grad steigen die Temperaturen nun täglich. «Am Wochenende kommt die 30-Grad-Marke in greifbare Nähe», sagte DWD-Meteorologe Martin Jonas. Örtlich, vor allem entlang des Rheins, könne es sogar noch wärmer werden. Südlich des Mains kommt es zu teilweise kräftigen und ergiebigen Schauern und Gewittern.

Nach der Hitze folgt wieder eine Wetterumstellung. Am Samstag gibt es am Rhein, am Sonntag auch weiter östlich Regen, und in der kommenden Woche ziehen die Regenwolken immer weiter Richtung Osten. «Von West nach Ost setzt sich langsam herbstliches Wetter bei uns durch», sagte Jonas. Der Herbst, der laut Kalender erst Ende des Monats beginnt, umfasst für die Meteorologen die vollen Monate September, Oktober und November.